Autoinjektoren

Maßgeschneiderte Prüf- und Montageautomation

Autoinjektoren enthalten Spritzen mit Medikamenten wie z.B. Insulin. Sie vereinfachen dem Patienten die Selbstinjektion.

Gründe für die Automation:

Reinraumproduktionen profitieren von Automatisierungssystemen durch den fast kompletten Entfall des menschlichen Eingriffs und die durchgehende Dokumentation der Produktionsparameter, und erfüllen somit die engen Regularien in der Arzneimittelproduktion.

Aufgabenstellung:

Prüfung von mit Medikamenten befüllten Glasspritzen auf Beschädigungen. Anschließende Montage der Spritzen in Autoinjektoren.

Jeweils 10 vorgefüllte Spritzen werden aus einem (SCF-)Nest entnommen und der optischen Prüfung zugeführt.

Kamerasysteme prüfen die Qualität des Fingerflansches sowie den korrekten Sitz (Geradheit) der Nadelschutzkappe. Die Kamera sorgt auch dafür, dass jede Spritze individuell für den anschließenden Montagevorgang lageorientiert werden kann.

Die Injektoren-Gehäuse werden über ein Werkstückträgersystem der Montagezelle zugeführt und dort für den Montagevorgang zentriert.

Jeweils 10 Spritzen werden zeitgleich in die Injektorgehäuse gesetzt, dabei wird bei jeder einzelnen Spritze sowohl die Einsetztiefe als auch die Fügekraft geprüft.

 Highlights:

  • Integration in eine bestehende Fertigungslinie für geringe Volumina
  • Extrem kompakte Bauweise (max. Breite 0,5m)
  • Gesamtzykluszeit des Systems: 9 Sekunden
  • Paralleles Verarbeiten von 10 Glasspritzen
  • Flexible Konstruktion zur Verarbeitung unterschiedlicher Autoinjektortypen