Vorfüllbare Kunststoffspritzen

Vom Einlegen der Nadeln bis zum fertig montierten Produkt

Vorfüllbare Kunststoffspritzen für neuartige Biopharmazeutika.

Gründe für die Automation:

Kunststoffspritzen werden immer beliebter, da sie mit engeren Toleranzen gefertigt und unter Reinraumbedingungen produziert werden können. Die Produktionslinie umfasst alle Produktionsschritte, so dass erst das hermetisch verpackte Produkt das Produktionssystem verlässt. 

Aufgabenstellung:

Nadeln in ein Spritzgusswerkzeug einzulegen, jede davon mit einer Größe von 27 bis 29 G (Außendurchmesser von 0,360 bis 0,286 mm), setzt eine Vereinzelung voraus, damit sie vom Greifer übernommen werden können. Die Nadeln werden in das Spritzgusswerkzeug eingelegt und anschließend der Spritzenkörper hergestellt. Dabei wird die Nadel vollständig von Kunststoff umhüllt. Nach dem Abkühlen entnimmt der Greifer das fertige Produkt. Nach dem Entnehmen kommen die Spritzen auf einen Werkstückträger und laufen dann durch mehrere Kameraprüfstationen. Im ersten Prüfschritt wird der Flansch geprüft, im zweiten der Spritzenkörper. Zum Ende des Prüfprozesses werden die Nadel und Nadelspitzen auf mögliche Verbiegungen und innere Barrieren geprüft. Anschließend wird jede einzelne Nadel „silikonisiert“. Auf jeden Spritzenkörper wird eine Schutzkappe gesetzt. Der korrekte Sitz wird mittels Kamera geprüft. Abschließend werden die Spritzen in aufrechter Stellung, mit nach oben zeigendem Flansch, in Gruppen von 100 oder 160 Stück in ein Nest abgelegt.

 Highlights:

  • Gesamtzyklus 30 sec.
  • Auslegung auf Reinraum-Klasse 7 (EN ISO 14644-1)
  • Vereinzelung und Einlegen kleinster Nadeln
  • 100% optische Qualitätskontrolle
  • Montage von Schutzkappen